Reihe 8 in der Christuskirche

Viele Jahre war die Konzertreihe immer am 8. des Monats terminiert. Das ändert sich nun. Ein neuer Name ist aber noch nicht gefunden.

 

 

 

 

Brahms: Ein Deutsches Requiem

 

Das 'Deutsche Requiem' von Brahms entsteht in einer Zeit der religiösen Skepsis. Das heißt, in einer Ära, in der sehr viele Menschen von dem ganz strengen, vorgegebenen Glauben der Kirche sich emanzipierten. Und auch Brahms, der zwar an ein überirdisches Weltprinzip glaubt, ist von dieser Skepsis nicht frei geblieben, er teilt diese Skepsis mit anderen Menschen.

 

Ein Atheist ist Brahms sicher nicht gewesen, aber ein religiöser Freigeist, der täglich in der Bibel gelesen hat. Mit einer Vorliebe fürs Alte Testament. Christus, der Erlöser, kommt in Brahms Requiem nicht vor. Das Stück ist überhaupt kein gewöhnliches Requiem, denn es ist ursprünglich nicht für eine Totenfeier gedacht.

 

Es ist ein Werk, das für die Lebenden bestimmt ist. Ein Werk, in dem es um die ganz aktuelle Frage, die Gegenüberstellung von Vergänglichkeit und Ewigkeitshoffnung geht.

Brahms wählt zu diesem Zweck die Bibeltexte selbst aus. Nach der Grundidee, dass zuletzt zwar der Tod steht, doch die geduldig getragene Erdenlast, die Mühsal schließlich zu Gott führt. Und das Ergebnis ist ein sehr überzeugender, den Menschen tröstender Text. Und eine wunderbare Musik, aktuell bis heute.

 

Dieses bedeutende Werk wird von der Evangelischen Kantorei Dormagen gemeinsam mit Solisten und Mitglieder der Düsseldorfer Symphonikern aufgeführt.

Die Leitung hat Udo Flaskamp

 

Ticket-Link:
www.ticketino.com/Default.aspx?id=28&eventid=68104

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